Nordic Walking ist eine relativ junge Laufsportart, die ihren Ursprung im Skisport findet. Dabei orientierte man sich an den sommerlichen, schneefreien Trainingseinheiten von Skiläufern und nahm dies als Basis. Die skandinavische Laufsportart ist in vieler Hinsicht eine sehr gesunde Art und Weise den eigenen Körper zu trainieren. Neben dem zügigen Laufen wird beim Nordic Walking auch der Oberkörper, mit Hilfe von Stöcken, in das Training miteingebunden. Bei dieser Methode wird nahezu der gesamte Körper beansprucht, ohne diesen zu sehr zu belasten. Somit ist Nordic Walking eine effektive aber dennoch schonende Maßnahme, um den Körper gesund und fit zu halten. Obendrein ist diese Sportart eine sehr effiziente Methode um Fett zu verbrennen, weswegen sie sich auch zum Abnehmen bestens eignet. Genau diese Tatsache macht diese Sportart auch so populär. Hauptsächlich bei den älteren Generationen, kommt der Nordic Walking Stock regelmäßig zum Einsatz. Aber auch Menschen jüngerer Altersgruppen finden ihren Spaß beim Walken. Neben der richtigen Technik, und gutem Schuhwerk, sind auch hochwertige Walkingstöcke von enormer Wichtigkeit. Dabei ist es gar nicht so leicht das passende Produkt zu finden. Zwar bietet der Handel eine ganze Bandbreite an unterschiedlichen Modellen, jedoch eignet sich nicht jedes dieser Sportgeräte gleichermaßen. Damit Sie wissen worauf Sie beim Kauf von Walkingstöcken achten müssen, und welche Fabrikate zu empfehlen sind, haben wir dieses Portal erstellt.

Worauf man bei Nordic Walking Stöcken achten muss

Um auch wirklich ein optimales Trainingsergebnis zu erzielen ist es wichtig, dass man einen guten Nordic-Walking-Stock verwendet. Leider gestaltet sich die Suche, nach dem passenden Modell, oftmals schwieriger als man sich das vorstellt. Der Grund dafür ist, dass gerade Laien oder Anfänger nicht genau wissen woran man ein gutes Fabrikat erkennt, und welche Voraussetzungen dieser erfüllen sollte. Hier setzt unser Nordic Walking Test an. Wir haben die unterschiedlichen Modelle etwas genauer unter die Lupe genommen. Um den Testsieger zu bestimmen, sind wir vom Team auf folgende Schwerpunkte eingegangen:

Verarbeitung und Qualität: Bei diesem Bewertungspunkt gehen wir unter anderem auf die unterschiedlichen Grundstoffe des Nordic Walking Stockes ein. Sowohl das Kernmaterial, als auch die Beschaffenheit des Griffes wird hier beurteilt. Ferner ist die Stabilität des Stockes von großer Wichtigkeit. Vibrationen, schlecht festzustellende Teleskopauszüge und schnelle Abnutzung wirken sich negativ auf die Gesamtbenotung aus.

Gewicht der Nordic Walking Stöcke: Es ist wichtig, dass diese ein geringes Eigengewicht aufweisen. In der Regel werden die Modelle aus Karbon, Karbon-Glasfaser-Gemisch und Aluminium gefertigt. Nordic Walking Stöcke aus Carbon sind meist die leichteste Variante. Ein weiterer Vorteil von Carbon ist, dass dieses kaum Vibrationen abgibt. Allerdings macht sich dieser Stoff deutlich beim Kaufpreis bemerkbar, sodass Stöcke aus Karbon oft sehr teuer sind. Neben Karbon wird auch Aluminium häufig verarbeitet. Hier muss man erwähnen das hochwertige Aluminium-Produkte durchaus mit den Carbon-Fabrikaten mithalten können.

Die Beschaffenheit des Griffes: Damit das Sportgerät auch wirklich optimal in der Hand liegt sollte der Griff ergonomisch geformt sein. Dadurch wird verhindert, dass man die Hand zu verkrampft schließt, was zu Schmerzen in den Handgelenken führen kann. Des Weiteren sollte man darauf achten, dass der Griff Schweiß absorbieren kann. Kork hat sich hier am angenehmsten erwiesen. Aber auch atmungsaktive Kunststoffe können hier gute Dienste leisten.

Einstellbare Handschlaufen: Ohne richtig sitzende Handschlaufen ist es nicht möglich die optimalen Armbewegungen auszuführen. Aus diesem Grund ist es unerlässlich, dass die Handschlaufen individuell anzupassen sind. Weiterhin sollte man auf atmungsaktive und hautfreundliche Stoffe achten. Besonders praktisch sind Handschlaufen, die sich vom Stock lösen lassen. So kann der Gegenstand einfach abgelegt werden, ohne dass man gleich die Handschlaufe ausziehen muss. Das ist gerade bei kleineren Pausen von Vorteil.

Größeneinstellung: Um möglichst effektive Trainingsergebnisse zu erzielen, sollte der Stock die richtige Größe haben. Nordic Walking Stocke mit Teleskop-Schaft lassen sich hier meist am besten auf die jeweilige Körpergröße anpassen. Leider sind diese oft nicht so stabil, als ein Fixlängenstock, und neigen zu Vibrationen. Ein weiterer Schwachpunkt von Teleskop-Modellen ist, dass sich der Feststellmechanismus abnutzen kann, wodurch der Stock instabil wird. Fixlängenstöcke sind in der Regel stabiler und stoßfester. Allerdings ist es bei diesen schwieriger die passende Größe zu finden.

Hinweis wie Sie die Nordic Walking – Stocklänge ermitteln: Hier kann man pauschal sagen, dass der Walking Stock bis ungefähr zum Bauchnabel reichen sollte. Errechnen kann man die Stockgröße an Hand der Formel Körperlänge in cm x 0,66.

Nordic Walking Stöcke Testüberblick

Leki Response im Test

Leki Response

Testurteil: Sehr gut

  • Gewicht: ca. 375 g
  • Stockmaterial: Aluminium
  • Griffmaterial: CorTec
  • Spitze: Flex Tip (Short)
  • Pad-Aufsatz: Power Grip Pad

Der Response Walkingstock von Leki wurde speziell für die sportlichen Spaziergänge im Freien entwickelt. Stockspitze und Power Grip Pad unterstützen das Training in unterschiedlichem Gelände und ermöglichen einen sicheren Halt. Für die nötige Passform sorgen der ergonomische Griff und die Handschlaufe. Der Teleskopstock Leki Response wird in unterschiedlichen Größen angeboten.

Der Leki Response im Test
Für Nordic Walking Stöcke ist insbesondere die Leichtigkeit eine wichtige Frage. Die Rohre der Leki Response Nordic Walking Stöcke bestehen aus dem extrem leichten Aluminium HTS. Dies hat nicht nur ein äußerst geringes Gewicht von gerade einmal 375 g zur Folge, sondern macht die Stöcke auch sehr robust, stabil und langlebig. Die Stöcke haben insgesamt eine Länge von 100-130 cm und sind in 5 cm Schritten verstellbar. Somit lassen sie sich gut auf die jeweilige Körpergröße anpassen. Durch den Flex Tip Short Stockaufsatz wir ein guter Halt auf den unterschiedlichen Geländearten ermöglicht. Für das Laufen auf asphaltierten Boden ist ein Wechsel des Aufsatzes zum Power Grip Pad vorgesehen. Dieser besteht aus vulkanischem Material und sorgt für den nötigen Gripp, auf gepflasterten oder asphaltierten Wegen. Der Trigger 1 Cortec Griff besteht aus Naturkork, welcher Schweiß absorbierend und vibrationsdämpfend wirkt. Somit bleiben die Hände auch bei längeren Laufeinheiten trocken, was dem Komfort zu Gute kommt. An dem Griff befindet sich eine Handschlaufe aus Mash-Material. Diese Handschlaufen können individuell auf die jeweilige Handgröße eingestellt werden, wodurch für die nötige Passgenauigkeit gesorgt wird. Das ist gerade bei etwas größeren Händen, und beim Tragen von Handschuhen, von Vorteil. Des Weiteren lassen sich die Schlaufen einfach und unkompliziert ein- und ausklicken. Somit lassen sich die Stöcke kurzfristig ablegen und anlegen, ohne die Handschlaufen lösen zu müssen. Das kann durchaus eine Hilfe sein.

Fazit
Insgesamt verfügen die Leki Response Stöcke über ein geringes Gewicht und weißen eine gute Verarbeitung auf. Die Griffe sind ergonomisch geformt und verhindern, Dank der Einbringung von Kork, dass Schweiß zum Problem wird. Die Größenverstellbarkeit ermöglicht eine gute Anpassung an die eigene Körpergröße. Für den nötigen Halt in unterschiedlichem Gelände sorgen sowohl die Stockspitze, als auch das Power Grip Pad. Einziges Manko sind die Schlaufen, welche bei besonders großen Händen etwas zu eng sein werden. Alles in Allem wird bei den Response Walkingstöcken von Leki ein gutes Preis-Leistungsverhältnis geboten.

WALKER 5000 Premium Edition Test

Walker 5000

Testurteil: Sehr gut

  • Gewicht: 138 Gramm pro Stock
  • Stockmaterial:Karbon (100%)
  • Griffmaterial: Kunststoff mit Korkeinlage
  • Spitze: Hartmetall
  • Pad-Aufsatz: ergonomisch geformte Gummidämpfer

Der Walker 5000 ist ein fixer Nordic Walking Stock, der sich für die unterschiedlichen Geländearten eignet. Das Modell ist recht günstig, weswegen er sich auch oder gerade für Walking-Anfänger interessant ist. Durch die Verwendung von hochmodularem Carbon (100%), ist er ein richtiges Leichtgewicht. Bei den Griffen greift der Hersteller auf Kunststoff mit Korkeinsätzen zurück. Angeboten wird der Walker 5000 in 7 unterschiedlichen Größen, damit dieser auch individuell passend angeschafft werden kann.

Der Walker 5000 Premium Edition im Test
Geringes Gewicht und Stabilität sind ein wichtiges Kriterium was die Qualität im Bereich der Nordic Walking Stöcke anbelangt. Berücksichtigt man den Kaufpreis des 5000 von Walker, kann dieser mit der gebrachten Qualität überzeugen. Das Rohr aus hochmodularem Karbon (100%) drückt das Gewicht des Stocks auf kaum wahrnehmbare 138g pro Stock. Gleichzeitig sorgt die Verwendung dieses hochwertigen Materials für hohe Stabilität und Biegefestigkeit, sowie ausreichende Federwirkung. Kleine Abschläge müssen hingegen beim Tragekomfort in Kauf genommen werden. So ist zum Beispiel der griff nicht ergonomisch gefertigt. Auch die Beschaffenheit des Griffes wurde nicht optimal gelöst. Denn dieser ist zwar mit einer Korkeinlage versehen, allerdings befindet sich diese ausschließlich in der Grifffront. Daher wird der Schweiß nicht ausreichend absorbiert, was dazu führt das einem dann der nötigen Gripp fehlt. Angenehm – und in dieser Preisklasse ungewöhnlich – sticht jedoch die abnehmbare Handschlaufe ins Auge. Diese besteht aus Kunststoff und ist mit einem Klettverschluss, sowie einer Daumenschlaufe, ausgestattet. Das erhöht den Tragekomfort um einiges. Die Handschlaufe kann per Knopfdruck ausgeklinkt werden und erspart einem so ständiges öffnen und schließen des Klettverschlusses. Die Ausstattung entspricht dem Standard und beinhaltet Gummiaufsätze, welche auf die fest verbauten Hartmetallspitzen aufgesetzt werden können. Somit kann der Stock auf die jeweiligen Untergrundanforderungen angepasst werde. Der Walker 5000 kann ist in 7 unterschiedlichen Größen, von 100cm bis 130cm (in 5cm-Schritten) zu erhalten. Somit kann für nahezu jede Körpergröße der passende Stock gekauft werden.

Fazit – Der Preiswerte
Trotz kleinerer Mängel beim Tragekomfort kommt der Walker 5000 als durchaus hochwertiger Nordic Walking Stock daher. Im Bezug auf das Gewicht lässt er auch deutlich teurere Konkurrenz weit hinter sich und ist mit knapp 30€ für Anfänger wie Fortgeschrittene ein echtes Schnäppchen, das durchaus punkten konnte.

Leki Supreme Testbericht

Leki Supreme

Testurteil: Sehr gut

  • Gewicht: ca. 430 Gramm
  • Stockmaterial:Aluminium (100%)
  • Griffmaterial: CorTec (Kork-Kunststoff-Mischung)
  • Spitze: Flex- Spitze für weiche Böden
  • Pad-Aufsatz: Power Grip Pad

Der Leki Supreme eignet sich für ausdauerndes Laufen auf den unterschiedlichen Untergründen. Der Schaft ist zu 100% aus Aluminium gefertigt und größenverstellbar. Beim Griff hat Leki ein zwei-Komponenten CorTec-Material verarbeitet. Des Weiteren ist der Griff mit einer abnehmbaren Handschlaufe, zum aus- und einklicken versehen. Auch optisch ist der Supreme von Leki, mit seinem modernen Design, sehr ansprechend.

Der Leki Supreme im Test
Schon auf den ersten Blick macht der Supreme von Leki einen guten Eindruck. Die Materialien sind sauber verarbeitet und machen einen hochwertigen Eindruck. Hier wurde überwiegend Aluminium verarbeitet, was sein geringes Eigengewicht von 430 Gramm ermöglicht. Trotz seiner Leichtigkeit und schlanken Form wirkt der Leki Supreme robust und widerstandsfähig. Auch die Stoßfestigkeit ist bei diesem Modell recht gut. Hier könnten keine großen Vibrationen des Stockes verspürt werden. Der Teleskopstock ermöglicht eine stufenlose Einstellung zwischen 100 cm und 130 cm, was eine individuelle Anpassung ermöglicht. Oftmals schwächeln die Feststellmechanismen, was bei dem Supreme von Leki nicht der Fall ist. Dafür sorgt die Rückdrehsicherheit. Der gut verarbeitete Griff aus CorTec, einer Kork-Kunststoff-Mischung, bietet höchsten Tragekomfort, sowie Rutschfestigkeit in jeder Situation. Zudem sorgt das Material dafür, dass der Schweiß aufgesaugt wird, was für den Tragekomfort erhöht. Auch schwitzige Hände, aus welchen der Stock gerne mal entgleitet, werden so verhindert. Außerdem verfügt er über eine Power-Trigger-Handschlaufe, die mit Klettverschluss angepasst wird und per Knopfdruck abgenommen werden kann. Dies kann bei Laufpausen und Unterbrechungen sehr praktisch sein. Das Handschlaufenmaterial ist angenehm und die Passgenauigkeit ist gut einzustellen. Neben der Flex Tip Spitze, welche sich für Untergründe wie Waldboden, Wiesen etc. anbietet, gibt es noch das Power Grip Pad zum Aufsetzen. Dieses sollte bei asphaltierten Wegen immer aufgesetzt werden, da sonst ein zu rascher Verschleiß der Spitze begünstigt wird.

Fazit
Der Leki von Supreme ist ein Stock aus dem mittleren Preissegment. Das Modell weißt hochwertige Materialien auf und ist sauber verarbeitet. Das geringe Gewicht und die gute Ausbalancierung sorgen beim Walken für effektive Trainingsergebnisse. Die Beschaffenheit des Griffs ermöglicht eine ergonomische Anpassung und verhindert schwitzige Hände. Auch die einstellbaren Handschlaufen sind angenehm. Besonders praktisch ist dar Klickmechanismus, der ein rasches ab- und anlegen erlaubt. Smit ist der Leki ein durchaus zu empfehlendes Modell.

SWIX CT4 Test

Swix CT4

Testurteil: Gut

  • Gewicht: ca. 210g
  • Stockmaterial: Karbon (30%)
  • Griffmaterial: Kork
  • Spitze: „Twist-and-go“ für harte und weiche Böden
  • Pad-Aufsatz: Just-Click- Schlaufe aus Mash-Material

Der SWIX Nordic Walking Stock CT4 eignet sich für Touren auf unterschiedlichstem Terrain. Er verfügt über eine drehbare „Twist-and-go“ Spitze, welche den schnellen Wechsel zwischen verschiedenen Geländearten ermöglicht. Für einen sicheren Halt und hohen Trainingskomfort sorgen der ergonomische Korkgriff, sowie die „Just Click“-Handschlaufe. Der Stock selbst ist aus Karbon und wird in unterschiedlichen Größen angeboten.

Der SWIX CT4 im Test
Ein geringes Gewicht und Stabilität sind bei Nordic Walking Stöcken besonders wichtig. Der SWIX CT4 vereint beides, durch die Verwendung von 30- prozentigem Karbon ist er sowohl leicht (ca. 210g), als auch belastbar. Das hochwertige Material sorgt für eine hohe Langlebigkeit, und vermag auch Vibrationen abzufedern. Dank des ergonomisch geformten Korkgriffes, sowie den – von Salomon lizenzierten – Handschlaufen aus Mash- Material, verfügt der SWIX CT4 über einen hohen Tragekomfort. Vor allem das „Just-Click“- Prinzip, welches es ermöglicht, die Schlaufe per Knopfdruck vom Stock zu lösen, ohne am Klettverschluss herum fummeln zu müssen, erweist sich als nützliches Feature, wenn man die Stöcke kurzfristig ab- und wieder anlegen möchte. Insgesamt ist das Modell in fünf verschiedenen Längen verfügbar, zwischen 100cm und 130cm. Es handelt sich hierbei allerdings um keinen Teleskopstock, die Länge kann also nicht verstellt werden. Dies sollte vor dem Kauf, in Hinblick auf die richtige Größenwahl bedacht werden. Ein besonderes Feature des SWIX CT4 ist die sogenannte „Twist-and-go“ Spitze. Dadurch geht der Wechsel von Asphalt auf Weichböden besonders schnell, einfach und problemlos von Statten, da der Aufsatz nicht – wie bei anderen Modellen häufig der Fall – ausgetauscht, sondern lediglich gedreht werden muss, um an das entsprechende Gelände angepasst zu sein.

Fazit – Hoher Komfort
Der SWIX CT4 lässt hinsichtlich Verarbeitung, Dämpfung und Komfort fast keine Wünsche offen. Sein geringes Gewicht und die hohe Strapazier- und Absorptionsfähigkeit machen ihn zu einem angenehmen Tourenbegleiter. Bei den Griffen hat der Hersteller überwiegend Kork verarbeitet. Dies sorgt auch bei längerem Laufen für trockene Hände und ein angenehmes Gefühl. Die ausklinkbaren Handschlaufen ermöglichen ein rasches an- und ablegen, des Stockes. Die innovative, drehbare Spitze rundet das Gesamtbild ab. Alles in Allem ein zu empfehlendes Modell.

BLACK CANYON Testbericht

Black Canyon

Testurteil: Befriedigend

  • Gewicht: ca. 310g
  • Stockmaterial: Aluminium
  • Griffmaterial: Kork/ Kunststoff
  • Spitze: Hartmetall (mit Gummiaufsätzen und Schneetellern)
  • Pad-Aufsatz: Pads für den Asphalt und 2 Schneeteller

Der Black Canyon BC4621 ist ein Nordic Walking Stock, der sich insbesondere an Anfänger richtet. Er ist in der Länge stufenlos verstellbar und mit einem Griff aus Kork und Kunststoff ausgestattet. Für sicheren Halt sorgt die verstellbare Handschlaufe, für geringes Gewicht und Stabilität das Rohr aus Aluminium, welches farblich in simplem Silber, mit aufgedruckter Längenskala, gehalten ist.

Der Black Canyon BC4621 im Test
Insbesondere Anfänger greifen in der Regel gern zu verstellbaren Stöcken. Der Grund dafür liegt darin, dass sie die für sie passende Länge noch nicht richtig abschätzen können. Das ist ein klarer Vorteil beim BC4621 von Black Canyon. Denn dieser kann dank seines stufenlosen Systems frei zwischen 85cm und 135cm verstellt werden. Hierbei sind die Maßangaben auf dem Stock eine kleine Hilfe. Allerdings stellt der Feststellmechanismus, auf Grund des stufenlosen Systems, eine kleine Schwachstelle dar. Wird die Einstellung des Öfteren geändert, nutzt sich der Feststellmechanismus ab, worauf die Stabilität nachlässt. Wenn jedoch erst einmal die passende Länge gefunden ist und der Stock nicht regelmäßig – zum Beispiel bei der Nutzung durch mehrere Personen – verstellt wird, stellt auch dies kein Problem dar. Durch die Verwendung von Aluminium weißt der Stock ein ungefähres Gewicht von 310 Gramm auf. Das ist im Vergleich zu den anderen Aluminium-Stöcken recht wenig. Das Material selbst wirkt langlebig und robust, auch die Verarbeitung des Stockes ist unter Berücksichtigung des Preises völlig in Ordnung. Das Antischocksystem funktioniert gut und der Griff aus Kork und Kunststoff hält sich angenehm in der Hand und wird auch bei starkem Schwitzen nicht zu rutschig. Die mit Klettverschluss versehenen Handschlaufen bieten guten Halt, können allerdings nicht ausgeklinkt werden, wie dies bei hochwertigeren Konkurrenzprodukten fast durchwegs der Fall ist. Trotz dieser kleineren Abschnitte ist der Tragekomfort recht gut. Vorbildlich ist hingegen die Ausstattung. Das mitgelieferte Zubehör umfasst neben der Hartmetallspitze auch Gummipuffer-Aufsätze für hartes Terrain, sowie Schneeteller.

Fazit – Das Anfängermodell
Unterm Strich ist der BC4621 ein solider Walking Stock, der sich insbesondere für Anfänger gut eignet. Trotz kleiner preislich bedingter Abschläge, was die Stabilität und Verarbeitung anbelangt, hat der Stock seinen Zweck erfüllt. Der Stock wirkt abfedernd, ist leicht und passt sich den Händen gut an. Der Griff wirkt schweißabsorbierend und ist ergonomisch geformt. Wer einen günstigen und sicheren Einstieg ins Nordic Walking sucht, ist mit dem Black Canyon hervorragend bedient.

EXEL Black Poison Gold Testbericht

EXEL Black Poison Gold

Testurteil: Befriedigend

  • Gewicht: ca. 200g
  • Stockmaterial: Carbon-Composite (35%)
  • Griffmaterial: Kunststoff
  • Spitze: Hartmetall
  • Pad-Aufsatz: Gummi-Pads für Asphalt

Der Exel Black Poison Gold ist ein Nordic Walking Stock, welcher sich für die Nutzung auf Asphalt und natürlichem Gelände eignet. Dieser Fixlängen-Stock ist in drei verschiedenen Längen erhältlich und nicht zu verstellen. Der Schaft aus Carbon sorgt für die nötige Leichtigkeit, der ergonomische Griff mit Handschlaufe für einen angenehmen Tragekomfort. Das Modell ist mit einer Metallspitze, sowie aufsetzbaren Gummiaufsätzen, ausgestattet.

Der EXEL Black Poison Gold im Test
Trotz seinem recht günstigen Anschaffungspreis macht der EXEL Black Poison Gold schon bei der ersten Sichtprüfung einen anständigen Eindruck. Das Modell besteht aus hochwertigem Carbon-Composite (35%), wodurch er mit ca. 200g relativ leicht ist und positive Dämpfungseigenschaften besitzt. Für besonders hohen Tragekomfort sorgt der ergonomisch geformte Griff, der, obwohl er ausschließlich aus Kunststoff besteht, dennoch mit den Eigenschaften von Kork konkurrieren kann. Der leichte Schaumstoff sorgt auch bei schweißnassen Händen für ausreichenden Halt verhindert gleichzeitig in der kalten Jahreszeit ein schnelles auskühlen der Hände. Ebenfalls zum hohen Komfort trägt die Handschlaufe bei, welche aus besonders weichem Kunststoff mit Kunstledereinlage besteht und mittels zweier Klettverschlüsse perfekt an die Hand angepasst werden kann. Da sie fast die gesamte Hand umschließt, sorgt sie für hervorragenden Halt und eine optimale Kraftübertragung auf den Stock. Einziger Wermutstropfen ist die Tatsache, dass die Handschlaufen nicht ausgeklinkt werden können, was allerdings bei dem geringen Anschaffungskosten zu verkraften ist. Etwas enttäuschend ist, dass der Exel Black Poison Gold lediglich in drei verschiedenen Längen, 105cm, 110cm und 115cm erhältlich ist. Insbesondere für Männer und größere Frauen wird es hier schwer die passende Größe zu finden. Wie allgemein üblich, verfügt der Exel Black Poison neben der obligatorischen Hartmetallspitze auch über einen Gummiaufsatz, welche für die Nutzung auf asphaltierten Wegen vorgesehen sind.

Fazit – Der Komfortable
Alles in allem bietet der Exel Black Poison Gold für wenig Geld ein besonders hohes Maß an Komfort. Allerdings ist dieser, auf Grund des beschränkten Angebotes im Hinblick auf die unterschiedlichen Größen, eher für normalgroße Frauen interessant. Größere Menschen werden beim dem Exel Back Poison Gold keinen zu ihnen passenden Stock finden. Wer besonderen Tragekomfort schätzt, aber nicht zu viel ausgeben möchte, ist mit diesem Stock im Allgemeinen aber gut bedient.

Attrac Nordic Walking Stock Test

Attrac

Testurteil: Befriedigend

  • Gewicht: ca. 300g
  • Stockmaterial: Aluminium
  • Griffmaterial: Kork mit Handschlaufe
  • Spitze: Hartmetall
  • Pad-Aufsatz: 4 Aufsätze und Schneeteller

Der Trekking- und Wanderstock von Attrac ist für unterschiedlichste Geländearten geeignet und kommt mit zahlreichem Zubehör daher. Der Stock an sich ist aus Aluminium gefertigt. Beim Griff wurde Kunststoff, mit einer Korkummantelung und verarbeitet. Die anpassbare Handschlaufe sorgt für den nötigen Halt. Der Attrac ist stufenlos verstellbar und verfügt über ein justierbares Dämpfungssystem, welches hohen komfort sicherstellen soll.

Der Attrac Nordic Walking Stock im Test
Beim Attrac handelt es sich um einen Trekking- und Wanderstock, der mit einem recht umfangreichen Zubehör geliefert wird. Das Zubehör beinhaltet 8 unterschiedliche Pads und ein paar Teller. Somit ist der Stock auf die jeweiligen Bedürfnisse, der unterschiedlichen Geländearten, anpassbar. Im Der Schaft besteht aus verstärktem Aluminium, was für hohe Stabilität sorgt. Allerdings wiegt Aluminium mehr als Karbon, was ein Gewicht von 300 Gramm zur Folge hat. Er ist in seiner Länge zwischen 67 cm und 136 cm höhenverstellbar und damit auch für große Sportler hervorragend geeignet. Darüber hinaus lässt er sich platzsparend transportieren, was gerade im Trekkingbereich von großem Vorteil ist. Die Arretierung der Feststelleinrichtung macht auf den ersten Blick einen guten Eindruck und kann dank Zentimeter-Skala auch bei Nutzung durch mehrere Personen schnell und einfach eingestellt werden. Der Griff besteht aus Kunststoff, ist aber mit Kork ummantelt. Das sorgt für einen hohen Tragekomfort und zuverlässige Rutschfestigkeit, auch bei schweißnassen Händen. Die Handschlaufe lässt sich mittels Klettverschluss anpassen und ist sehr angenehm zu tragen. Jedoch kann diese nicht vom Stock gelöst werden. Der Attrac verfügt über ein regulierbares Dämpfungssystem, welches eine individuelle Anpassung an jeden Geschmack und jedes Gelände ermöglicht. So kommt der Attrac mit 4 verschiedenen Aufsätzen und optionalem Schneeteller. Außerdem erhält man eine gratis Walking App, mit der man das Training individuell abstimmen kann. Derart umfangreiches Zubehör kann sich bei dem geforderten Preis durchaus sehen lassen.

Fazit
Der Attrac multifunktions-Stock bietet ein hervorragendes Preis- Leistungsverhältnis und weiß mit umfangreichem Zubehör zu beeindrucken. Insbesondere Einsteiger können mit diesem Stock nichts falsch machen und können einen guten Tragekomfort genießen. Auch wenn der Attrac kein Leichtgewicht ist, entwickelt er sich nicht zur Last und kann somit problemlos transportiert werden,. Das Modell ist gut verarbeitet und lässt auch im Hinblick auf seine Verarbeitung nichts bemängeln. Somit kann der Attrac von uns ohne schlechtes Gewissen weiterempfohlen werden.

Trekkingstöcke in unserem Test

Neben den Nordic-Walking-Stöcken, haben wir auch Trekking Stöcke etwas näher betrachtet. Diese eignen sich um in schwierigem Gelände als Laufstütze zu dienen. Somit wird der Körper (Fuß- und Kniegelenke) entlastet und die Verletzungsgefahr, durch umknicken oder fallen, minimiert. Auch ein zügigeres Vorankommen, wird mit Hilfe von Wanderstöcken begünstigt. Damit die Trekking-Stütze auch bei unterschiedlichen Strapazen nicht schwächelt, ist eine gewisse Qualität sehr wichtig, welche wir im Vergleichstest bewertet haben. Somit sind wir bei den getesteten Produkten auf folgende Punkte näher eingegangen:

Nordic Walking Stöcke TestMaterial und Verarbeitung: Auf Grund seines Einsatzes ist der Trekkingstock unterschiedlichen Belastungen ausgesetzt. Deswegen ist es wichtig, dass dieser robust und widerstandsfähig ist. Jedoch darf das Hilfsmittel nicht zu schwer werden, denn unnötige Ballast ist beim Trekking zu vermeiden. Zum einen weil der Sinn des Stockes in der Entlastung liegt, und zum anderen weil man ohne hin Ballast (Rucksack, Schlafsack etc.) mit sich trägt. Aus diesem Grund greift man auf Carbon, oder Aluminium zurück. Diese Stoffe sind leicht, aber dennoch robust.

Griffe des Trekkingstockes: Damit der Stock angenehm und fest in der Hand liegt, sollte der Griff ergonomisch aufgebaut sein. Obendrein sollte der Griff mit schweißabsorbierenden Materialien, wie Kork oder Kunststoffschaum, ausgestattet sein. Die Handschlaufe sollte größenregulierbar und bequem sein. Bei den Handschlaufen findet man sowohl handschuhartige Modelle, als auch bloße Schlaufen. Die handschuhartigen Schlaufen ermöglichen einen festen Halt. Allerdings ist hier auch die Gefahr größer, dass man sich bei einem Sturz das Handgelenk verletzt. Das ist bei den Schlaufen, wie man sie von Ski-Stöcken kennt, anders.

Stabilität und Dämpfung: Bei Trekkingstöcken ist eine hohe Stabilität unabdingbar. Das Brechen oder Verbiegen kann zu Stürzen führen. Auch ein Trekking Stock sollte keine, oder nur mäßig, Vibrationen weiterleiten. Trekking Stöcke mit Dämpfungssystem empfehlen sich eigentlich nur für steiniges Gelände. Wald- oder Wiesenboden wirkt absorbierend, weswegen hier ein Anti-Schock-System unnötig wäre.

Trekkingstöcke Testüberblick

Leki Carbonlite Testbericht

Leki Carbonlite

Testurteil: Sehr gut

  • Gewicht: ca. 200g
  • Stockmaterial: Karbon
  • Griffmaterial: Thermokunststoff mit Handschlaufe
  • Spitze: Hartmetall Flex
  • Pad-Aufsatz: Schneeteller

Der Leki Carbonlite ist ein Trekkingstock der Oberklasse. Der Schaft aus Karbon sorgt für geringes Gewicht bei gleichzeitig hoher Stabilität und ist größenverstellbar. Der Stock ist in den Farbvarianten Gold- Silber- Anthrazit oder schwarz erhältlich. Er verfügt über den von Leki patentierten Thermo Long Aergo Griff mit Handschlaufe und eine verlängerte Polsterung am Stock.

Der Leki Carbonlite im Test
Der Leki Carbonlite ist ein Wanderstock, der höchsten Ansprüchen gerecht wird. Wie bei Leki- Produkten üblich, besteht der Schaft aus Karbon und garantiert so trotz seines geringen Gewichts von ca. 200g hohe Stabilität und Langlebigkeit. Das ist gerade bei Trekking-Touren sehr wichtig, da der Stock diversen Anforderungen gerecht werde muss. Er ist in seiner Länge zwischen 63cm und 135cm stufenlos verstellbar und hält, dank des patentierten SuperLock Feststellsystems, auch bei hohen Belastungen von bis zu 140kg stand. Die langlebige Hartmetall- Flexspitze sorgt in den unterschiedlichen Geländearten für den nötigen Halt und ist mit einem fixen Schneeteller versehen Der ergonomisch geformte Griff besteht aus Thermokunststoff, welcher auch bei schweißnassen Händen einen festen Halt gewährleistet. Des Weiteren ist der Griff mit einer ultraleichten Handschlaufe ausgestattet. Diese kann einfach reguliert werden. Somit bietet der Stock einen ausgezeichneten Tragekomfort, der auch bei ausgedehnten Trekkingtouren bestehen bleibt. Allerdings kann die Handschlaufe nicht abgenommen werden. Ein besonderes Zubehör ist der mitgelieferte Aergon Photoadapter, welcher die Montage einer kleinen Kamera, beispielsweise einer GoPro auf dem Griff erlaubt. Wie nützlich dies tatsächlich ist, wird von individuellen Bedürfnissen abhängen. Allerdings wäre es wohl sinnvoller gewesen, einen Aufsatz für Hartböden im Lieferumfang zu inkludieren. Dies ist hier leider nicht der Fall, was bei dem Anschaffungspreis doch recht schade ist.

Fazit
Unterm Strich bietet der Carbonlite, wie bei Leki üblich, höchsten Komfort und hervorragende Verarbeitung. Auch die nötige Stabilität ist bei diesem Trekkingstock, trotz leichtem Gewicht gegeben. Dafür sorgt das Material Karbon, welches äußerst robust und leicht ist. Der inkludierte Photoadapter kann praktisch sein, wäre aber besser noch durch einen Pad- Aufsatz ergänzt worden. Nichts desto trotz ist der Carbonlite von Leki ein äußerst empfehlenswerter Begleiter für ausgiebige Trekking-Touren in unterschiedlichstem Gelände.

Leki Traveller Carbon Test

Leki Traveller Cabon

Testurteil: Sehr gut

  • Gewicht: ca. 340g
  • Stockmaterial: hochmodulares Karbon (100%)
  • Griffmaterial: Kunststoff mit Korkeinlage
  • Spitze: Gummi-gedämpfte Hartmetallspitze
  • Pad-Aufsatz: Power Grid Pad

Der Leki Traveller Carbon ist ein Oberklasse-Wanderstock aus Karbon. Er ist größenverstellbar und verfügt über eine Hartmetallspitze mit Teller. Farblich kommt er in schlichtem schwarz-weiß daher. Der Griff besteht aus Kunststoff mit einer Einlage aus Kork und verfügt über eine Handschlaufe aus Mash- Material, welche auch abgenommen werden kann und mit einem Klettverschluss eingestellt wird.

Der Leki Traveller Carbon im Test
Im Gegensatz zu Nordic Walking Stöcken müssen Wanderstöcke einer wesentlich höheren Belastung standhalten, da sie in erster Linie als Stütze dienen. Der Leki Traveller Carbon besteht aus hochmodularem Karbon (100%) mit zweifach längs- und quer geflochtenen Fasern und bietet dadurch höchste Stabilität und Belastbarkeit. Jedoch ist der Leki Traveller Carbon trotz des Karbon-Materials recht schwer. Dies hat sowohl Nach- als auch Vorteile. So ist der Trekkingstock zwar etwas schwerer in der Hand, und beim Transport, kann dafür aber auch mit einer sehr hohen Stabilität und Widerstandsfähigkeit punkten. Durch zwei Feststelleinrichtungen lässt sich der Stock, je nach Bedarf, auf eine Länge zwischen 62cm und 130cm einstellen. Dadurch kann er einerseits individuell angepasst, andererseits aber auch platzsparend transportiert werden. Der Griff des Leki Traveller Carbon besteht aus Kunststoff, mit einer Korkeinlage an der Front. Dadurch, und in Verbindung mit seiner angenehmen Form, bietet er auch bei schwitzenden Händen einen guten Halt. Als zusätzliche Stütze dient die ergänzende Handschlaufe, die mittels Klettverschluss an die jeweilige Handgröße angepasst werden kann. Diese besteht aus Mash- Material und kann per Knopfdruck ausgeklinkt werden. Das ist besonders praktisch bei Öfteren Pausen, da so das Ab- und Anlegen was besonders schnell geht. Die Feststelleinrichtungen zur Größenverstellung machen einen langlebigen Eindruck und funktionieren zuverlässig und komfortabel. Die Spitze des Leki Traveller Carbon besteht aus Gummi, mit einem Hartmetallspike. Dadurch wird fester Halt, sowie optimale Dämpfung auf nahezu allen Untergründen gewährt. Wer im Winter unterwegs ist, muss sich allerdings zusätzliche Schneeteller kaufen, da diese nicht im Lieferumfang enthalten sind.

Fazit
Wer 140€ in einen Wanderstock investiert, kann höchste Qualität erwarten – und wird vom Leki Traveller Carbon nicht enttäuscht. Hochwertige Materialien und ein sehr hoher Komfort ermöglichen ein angenehmes Wandererlebnis und die nötige Sicherheit. Der Stock ist robust, leicht zu verstauen und bietet einen hohen Komfort. Gerade wer öfters auf den Stock zurückgreift, ist mit dem Traveller Carbon von Leki gut bedient. Hier ist der Preis durchaus gerechtfertigt und der Stock sein Geld wert.

Star Rover Testbericht

Star Rover

Testurteil: Gut

  • Gewicht: ca. 290g
  • Stockmaterial: Aluminium
  • Griffmaterial: Kunststoff
  • Spitze: Hartmetall mit Aufsätzen
  • Pad-Aufsatz: Gummipad und Schneeteller

Der Star Rover ist ein Wanderstock und Trekkingstock, welcher sich für unterschiedlichstes Geländearten eignet. Dieser ist aus Aluminium gefertigt und mit einem ergonomisch geformten Kunststoffgriff versehen. Der Teleskopstock wird mit einem umfangreichen Zubehör-Set angeboten. Darin sind eine Tragetasche, 2 Schneeteller, 4 Straßen-Pads und eine Einleitung enthalten.

Der Star Rover im Test
Die Trekking- und Wanderstöcke von Star Rover machen schon auf den ersten Blick einen recht passablen Eindruck. Die Materialien sind sauber verarbeitet und auch die verwendeten Materialien machen einen hochwertigen Eindruck. Die schwarzen Stöcke bestehen im Schaft-Bereich aus Aluminium. Somit sind diese zwar etwas schwerer als Karbon-Modelle, aber dennoch angenehm beim Tragen. Die Teleskopstöcke sind äußerst stabil und machen einen robusten Eindruck. Das ist gerade bei hügeligem und felsigem Gelände wichtig. Der Griff ist ergonomisch geformt und besteht aus Kunststoff. Dieser erweckte zwar Angangs etwas Skepsis, konnte dann aber durch eine gute Anpassung an die Hand überzeugen. Somit ermöglichte dieser einen angenehmen Tragekomfort. Selbst bei verschwitzten Händen, bleibt der Griff gut in der Hand liegen ohne zu rutschen. Die Handschlaufe ist zwar nicht abnehmbar, aber größenverstellbar. Die Feststellvorrichtungen wirken erstaunlich langlebig. Der Star Rover ist in seiner Länge zwischen 67cm und 135cm stufenlos verstellbar und kann damit problemlos auch von größeren Personen verwendet werden. Mit einem Gewicht von ungefähren 290 Gramm lässt er sich sowohl an den Händen, als auch in verstautem Format, einfach und unkompliziert mitführen. Die Spitze aus Hartmetall kann mit den mitgelieferten Aufsätzen für Hartböden und Schnee erweitert werden und hält recht sicher. In der Gummibasis der Spitze versteckt sich ein überraschend gutes Federsystem zur Absorbierung von Erschütterungen. Somit kann der Stock auch wunderbar in felsigem Gelände zum Einsatz kommen. Im Lieferumfang ist auch eine Tragetasche enthalten, mit der die Stöcke einfach und platzsparend transportiert werden können.

Fazit
Der Star Rover kann sowohl optisch als auch beim näheren Begutachten überzeugen. Die Materialien sind sauber verarbeitet, das Modell weißt ein geringes Gewicht auf und auch das Zubehör ist klar durchdacht. Des Weiteren bietet der Star Rover eine solide Stabilität und eine gute Federwirkung. Dadurch ist das Modell auch gut in felsigem Gelände einzusetzen. Alles in Allem kann der Star Rover allen Anforderungen, die bei einem Trekking-Abenteuer gegeben sind, erfüllen.

Hudora Wanderstock Test

Hudora Wanderstock

Testurteil: Befriedigend

  • Gewicht: ca. 320g
  • Stockmaterial: Aluminium
  • Griffmaterial: Kunststoff mit Gummilamellen
  • Spitze: Wolframcarbid
  • Pad-Aufsatz: Asphaltpad und Schneeteller

Der Hudora Wanderstock ist in der Niedrigpreis- Klasse angesiedelt und in den Farbvarianten weiß/ schwarz, rot/ schwarz und blau/ schwarz erhältlich. Der Schaft besteht aus Aluminium und ist größenverstellbar. Durch die mitgelieferten Aufsätze ist er für beinahe jedes Gelände geeignet. Der Griff ist mit einer Handschlaufe ausgestattet. Außerdem verfügt der Stock über eine abschaltbare Dämpfungsfunktion.

Der Hudora Wanderstock im Test
Mit einem Kaufpreis von knapp 20,00 € gehört der Hudora zweifellos zu den günstigsten Vertretern seiner Klasse. Er verfügt über einen Aluminiumschaft, der in seiner Länge zwischen 71cm und 145cm stufenlos verstellbar ist. Damit ist er auch für sehr große Personen bestens geeignet. Allerdings wirkt die Feststellvorrichtung nicht extrem robust, weswegen einer zu hohen Belastung nicht standhalten kann. Dadurch eignet sich dieser Teleskop-Trekkingstock eher für zierliche Personen oder Wanderer mit leichtem Gepäck. Die Spitze hingegen besteht aus besonders verschleißfreiem Wolframcarbid und ist mit einer Dämpfung ausgestattet, die bei Bedarf auch deaktiviert werden kann. Diese Dämpfungsfunktion bietet allerdings sehr gute Dienste und konnte in unserem Test gut punkten. Im Lieferumfang enthalten sind Gummiaufsätze für Asphaltböden, sowie Schneeteller. Das sorgt dafür, dass der Hudora Trekking-Stock in nahezu jedem Gelände zum Einsatz kommen kann. Der ergonomisch geformte Griff des Hudora besteht aus Kunststoff und ist mit Gummilamellen ausgestattet, die zwar nicht unbequem sind, aber nicht an den Komfort von Kork heranreichen können. Allerdings verhindern diese ein herausgleiten aus den Händen. Was wiederum der Funktionalität entgegenkommt. Des Weiteren verfügt der Griff über verstellbare Handschlaufen, welche allerdings nicht abgenommen werden können. Darüber hinaus gestaltet sich die Anpassungsfähigkeit der Schlaufen als eher beschränkt. Bei großen, aber auch sehr kleinen Händen ist die Passgenauigkeit nicht gewährleistet.

Fazit – Das Schnäppchen
Sofern man das Wandern nur im gemäßigten Rahmen betreibt und maximal um die 80kg wiegt, hat man mit dem Hudora Wanderstock ein echtes Schnäppchen vor sich. Berücksichtigt man den günstigen Preis kann man mit der Leistung dieses Trekking-Stocks durchaus zufrieden sein. Jedoch muss man hierbei bedenken, dass man gewisse Abschnitte machen muss. Deswegen ist der Hudora für regelmäßige Trekking-Touren eher weniger geeignet. Für gelegentliche Ausflüge dafür völlig ausreichen.

Ultrasport Mulitfunktionsstock Test

Ultrasport

Testurteil: Befriedigend

  • Gewicht: ca. 310g
  • Stockmaterial: Aluminium
  • Griffmaterial: ergonomischer Kunststoff
  • Spitze: Aluminium
  • Pad-Aufsatz: Kunststoff

Der Ultrasport ist ein Multifunktionsstock, der sowohl als Trekking- Wander- oder auch Schistock dienen kann. Er ist in den Farben rot-weiß-schwarz, sowie rot-weiß-neongelb erhältlich. Der Stock besteht aus Aluminium und ist frei größenverstellbar. Die Spitze ist ebenfalls aus Aluminium gefertigt und kann mit verschiedenen Aufsätzen erweitert werden. Die Griffe wurden ergonomisch geformt und verfügen über eine Handschlaufe.

Der Ultrasport Multifunktionsstock im Test
Der Ultrasport wird als Multifunktionsstock beworben, was von vornherein auf einige Kompromisse, sowohl bei der Verarbeitung, als auch hinsichtlich der Form und Ausstattung schließen lässt. Der Schaft besteht aus Aluminium und bietet mit seinem Gewicht von ca. 310g ausreichende Stabilität und Belastbarkeit. Auf einer Länge zwischen 71cm und 145cm ist er frei größenverstellbar und kann dadurch an den jeweiligen Verwendungszweck angepasst werden. Die Verarbeitung der Feststellvorrichtungen wirkt allerdings nicht sehr hochwertig, wie in dieser Preisklasse auch nicht anders zu erwarten. Dies kann, bei häufigem Verstellen schnell zu Verschleißerscheinungen führen. Der Griff besteht aus ergonomisch geformtem Kunststoff und ist eindeutig auf die Verwendung als Schistock ausgelegt. Ohne Handschuhe hält sich der Tragekomfort daher in Grenzen. Ebenso kompromissbehaftet fällt die Handschlaufe aus, die leider nicht abgenommen werden kann und lediglich mit Schihandschuhen ausreichenden Halt bietet. Die Dämpfung des Stocks kann händisch verstellt werden, außerdem sind im Lieferumfang Asphaltpads, sowie zwei verschiedene Schneeteller enthalten, die – je nach Verwendungszweck – auf die Aluminiumspitze aufgesteckt werden können. Allerdings fällt die Verarbeitung hier eher dürftig aus, sodass sich die Aufsätze leicht lösen können.
Allerdings muss man hierbei auch den Kaufpreis beachten. Für diesen ist der Ultrasport ein Schnäppchen, sodass über die kleineren Mängel, die dem Kompromisscharakter des Stocks geschuldet sind, aber ohne weiteres hinweggesehen werden kann.

Fazit
Wer als Gelegenheitssportler nicht zu viel Geld ausgeben möchte und im Urlaub sowohl gerne wandert, als auch Ski fährt, wird mit dem Ultrasport Multifunktionsstock durchaus zufrieden sein. Die Materialen, aber auch die Verarbeitung, ist im preislichen Leistungsverhältnis durchaus akzeptabel. Allerdings sollte man bei häufigerer Nutzung auf ein anderes Produkt ausweichen und etwas mehr Geld ausgeben. Der Transport ist im zusammengesteckten Zustand etwas unvorteilhaft. Das hätte besser gelöst werden können. Für die sporadische Nutzung ist dieser Multifunktionsstock allerdings gut geeignet.