Der große Nordic Walking Stöcke Test 2016-2019

Inhaltsverzeichnis

Willkommen zum großen Nordic Walking Stöcke Test 2019! Hier findest Du alle aktuellen Modelle, die wir getestet und für Dich nach verschiedenen Merkmalen zusammengestellt haben. So kannst Du schnell sehen, welcher Nordic Walking Stock für dich am besten geeignet ist.

Das haben wir für dich getestet

  • Gewicht und Material
  • Verstellbarkeit und Länge
  • Griff
  • Wechselbare Spitze

Die Sieger im Überblick

Nordic Walking Stöcke: Unser Ranking

Unser Testsieger: Leki Response

Leki Response
  • Gewicht pro Stock ca 187g
  • Stockmaterial: Aluminium
  • Griffmaterial: CorTec
  • Spitze: Flex Tip
  • Pad-Aufsatz: Power Grip Pad
  • Für Einsteiger und Fortgeschrittene geeignet
Unsere Bewertung:
5/5

Mit gerade mal 186 Gramm pro Stock sind diese Nordic Walking Stöcke wahnsinnig leicht. Das HTS Aluminium, aus dem dieser Stock gefertigt ist, wurde besonders hochwertig verarbeitet.

Die Stöcke sind grundsätzlich in 5-Zentimeterschritten mit einer Länge von 100 bis 130 cm bestellbar. Das macht es einach, für jede Körpergröße das richtige Modell zu finden.

Der Griff nennt sich Trigger Cortec und besteht aus echtem Kork. Dieser bietet die beste Schweißabsorbtion und ermöglicht eine angenehme Dämpfung. Die größenverstellbaren Griffschlaufen lassen sich per Schnellverschluss lösen, sodass Du den Stock auch schnell beiseitelegen kannst. Da die Schlaufen verstellbar sind, eignen sie sich auch gut, wenn mal jemand anderes oder Du mit Handschuhen trainierst.

Die standardmäßig aufgesteckte Flex Tip Short Spitze sorgt für einen guten Halt auf vielen verschiedenen Geländearten. Für Strecken auf Asphalt sind Power Grip Pads enthalten, die dir beste Laufeigenschaften und Dämpfung auf befestigten Straßen ermöglichen.

Nicht ohne Grund hat dieser Nordic Walking Stock aus dem Hause LEKI hunderte positive Bewertungen bei Kaufportalen wie Amazon. Er hat ein sehr gutes Preis-Leistungsverhältnis. Das spiegelt sich in der guten Verarbeitung, der umfassenden Zusatzausstattung und dem geringen Gewicht bei großer Robustheit wider. Wir empfehlen diesen Stock jedem, der gern einsteigen und direkt mit einem hochwertigen Modell starten möchte. Hier wirst Du etliche Stunden Freude haben.

Aktuell (09/2019) hat der LEKI Response 360 Rezensionen bei Amazon. Davon haben 95% der Kunden 4 und 5 Sterne vergeben. Nur 5% der Kunden haben 2 oder 1 Stern vergeben. Das ist wirklich ein herausragendes Ergebnis. So viele zufriedene Kunden bei einer so langen Zeit am Markt sprechen bei diesem Stock einfach für sich.

Für unsere weiblichen Kunden gibt es dieses Modell auch extra als Damenstock

Unser Zweitbester: SWIX CT4

Dicht auf Platz zwei folgt der SWIX CT4. Auch hier handelt es sich um ein qualitativ hochwertiges Modell, das mit einem tollen Preis-Leistungsverhältnis und einem extrem geringen Gewicht punkten kann.

Swix CT4
  • Gewicht pro Stock ca. 138g
  • Stockmaterial: Karbon
  • Griffmaterial: Naturkork
  • Spitze: „Twist and Go" Spitze
  • Pad-Aufsatz: Just-Click- Schlaufe aus Mash-Material
Unsere Bewertung:
4.7/5

Dieser Nordic Walking Stock vereinbart ein geringes Gewicht von 210 Gramm pro Stock mit einer großen Belastbarkeit. Dieser Stock besteht aus einem Gemisch mit 30% Carbonanteil.

Der SWIX CT4 ist ein Fixlängenstock, den Du in 5-Zentimeterschritten mit einer Länge zwischen 100 und 130 Zentimetern bestellen kannst.

Der Griff besteht aus echtem Kork und sorgt in Verbindung mit den von Salomon lizenzierten Handschlaufen für einen viel gelobten Tragekomfort. Dieser Stock nutzt ein so genanntes „Just-Click“-Prinzip, mit dem Du die ganze Handschlaufe per Knopfdruck vom Griff lösen kannst.

Ein weiteres schönes Feature ist die so genannte Twist-and-Go Spitze. Hier sind direkt zwei Spitzen integriert. Du musst also die Spitze nicht wechseln oder aufstecken sondern kannst einfach die vorhandene Spitze drehen. So kannst Du die Spitze schnell auf den Untergrund anpassen und musst keine Ersatzspitzen mit dir herumschleppen.

Mit seinem geringen Gewicht, der hochwertigen Verarbeitung und den nützlichen Komponenten wie Griffschlaufe und Twist-and-Go Spitze bietet der SWIX CT4 ein wirklich gutes Preis-Leistungsverhältnis. Wer nach einem hochwertigen Nordic Walking Stock sucht, kann hier ruhigen Gewissens zugreifen.

Bei Amazon hat der SWIX CT4 aktuell 13 Bewertungen. 90% davon haben 4 oder mehr Sterne vergeben. Nur 10% der Kunden haben 2 oder weniger Sterne vergeben.

Das Fliegengewicht: ALPIDEX Nordic Walking Stöcke

Ein weiterer günstiger aber hochwertiger Nordic Walking Stock kommt von der Firma ALPIDEX.

  • Gewicht: ca. 138 Gramm
  • Stockmaterial: Carbon (100%)
  • Griffmaterial: Naturkork
  • Spitze: Hartmetallspitze mit Gummipads
  • Pad-Aufsatz: Schnellverschlusssystem
Unsere Bewertung:
4.4/5

Mit nur 138 Gramm pro Stock – bei 105 cm Länge – ist dieser Hersteller das Fliegengewicht unter unseren Testkandidaten. Dabei ist der Schaft komplett aus Carbon gemacht, was sich im Gewicht und den geringen Vibrationen widerspiegelt.

Als Fixlängenstock ist er nicht verstellbar. Du kannst ihn in Längen zwischen 100 und 130 Zentimetern jeweils in 5-Zentimeterschritten kaufen.

Der Griff ist auch Naturkork und bietet dir in Kombination mit der Handschlaufe einen schönen Tragekomfort. Die Handschlaufe hat ein Schnellverschlusssystem, mit dem Du sie vom Griff lösen kannst, ohne die Schlaufe ausziehen zu müssen.

Es ist eine Hartmetallspitze fest montiert. Auf diese kannst Du bei Bedarf je nach Untergrund eines der zwei verschiedenen mitgelieferten Gummipads aufziehen, damit Du auf Asphalt keinen Lärm machst und die Spitze schonst. Besonders schön: Am Schaft ist ein Halter für je ein Gummipad. So musst Du sie nicht umständlich in die Tasche stecken.

Mit Alpidex hast Du einen Stock, der hochwertig verarbeitet ist und dich lange Zeit begleiten wird. Besonders hervorheben möchten wir sein wirklich geringes Gewicht. Ideal, wenn Du lange Strecken gehen und nicht so schnell ermüden möchtest.

Der Nordic Walking Stock von Alpidex hat beinahe 500 Rezensionen bei Amazon. Davon geben 80% der Kunden 4 und mehr Sterne. Lediglich 11% der Kunden geben 2 und weniger Sterne. Mit einer so großen Menge an Rezensionen kannst Du darauf vertrauen, dass es sich um ein solides Sportgerät handelt.

Das günstige Multitalent: Gipfelsport Wanderstock

Mit diesen Mehrzweck-Nordic Walking Stöcken kannst Du günstig aber sicher in den Trekkingbereich einsteigen. Sie eignen sich nämlich sowohl für den Wanderbereich als auch für die Straße.

gipfelsport_nordic_walking_stock
  • Gewicht pro Stock ca. 350g
  • Stockmaterial: Aluminium
  • Griffmaterial: Kunststoff
  • Spitze: Hartmetallspitze
  • Pad-Aufsatz: Pads für den Asphalt und besonders weiche Untergründe
Unsere Bewertung:
4/5

Die Stöcke wiegen jeweils 350 Gramm. Das ist etwas mehr als die weiter oben platzierten Stöcke haben. Das kommt zum einen daher, dass der Stock komplett aus Aluminium ist. Außerdem handelt es sich hier um einen Teleskopstock.

Als Teleskopstock kann er auf Längen zwischen 70 und 135 Zentimeter eingestellt werden. Aufgrund der geringen Minimallänge passt er super in Dein Reisegepäck.

Der Griff ist aus weichem Kunststoff und bietet zusammen mit der Griffschlaufe einen ordentlichen Tragekomfort.

Für die vielen Einsatzbereiche wird eine ganze Reihe Pads und Aufsätze mitgeliefert. Neben Gummipads für Straßen und befestigte Wege erhältst Du mit diesem Wanderstock auch Teller für besonders weiche Untergründe, die Du jederzeit aufsetzen kannst.

Dieser Stock ist ein Alleskönner. Dank seiner Verstellbarkeit eignet er sich auch gut für Bergwanderungen. Zusätzlich wird übrigens noch eine Tasche geliefert, in der Du den Stock und das ganze Zubehör verstauen kannst. Wir finden: eine Tolle Mischung aus Preis und Leistung.

Ganze 300 Bewertungen hat dieser Nordic Walking Stock bekommen. 92% davon haben 4 oder mehr Sterne gegeben. Nur 4% haben 2 oder weniger Sterne gegeben. Bei so vielen Bewertungen ist das ein wirklich gutes Ergebnis.

Der Geheimtipp für Einsteiger: SchwabMarken Paria

Mit diesem günstigen Wanderstock hast Du ein ideales Einsteigermodell. Wir erzählen dir, warum. 

schwab_marken_paria
  • Gewicht pro Stock ca 280g
  • Stockmaterial: gehärtetes Aluminium
  • Griffmaterial: Korkimitat
  • Spitze: Sicherheitsstahl
  • Pad-Aufsatz: Gummi-Pads und Teller
  • Ideal für Einsteiger
Unsere Bewertung:
3.8/5

Die Stöcke wiegen einzeln 280 Gramm. Das ist für einen Teleskopstock ziemlich leicht. Der Schaft ist aus gehärtetem Aluminium und beinhaltet ein zuschaltbares Anti-Shock-System. Die Spitze ist aus Sicherheitsstahl.

Es handelt sich um einen Teleskopstock. Du kannst ihn auf eine Länge zwischen 70 und 135 Zentimetern einstellen. Wenn Du zwischen 1,66 und 2,05 Meter groß bist, kannst Du diesen Stock also nutzen. Außerdem eignet er sich auch zum Trekking, da Du ihn für Auf- und Abstiege in der Länge verstellen kannst. Tipps zur Länge beim Bergsteigen

Der Griff ist aus einem Korkimitat. Es sorgt für einen angenehmen Tragekomfort. Die Griffschlaufen haben ein Klicksystem, mit dem sie schnell aus dem Griff herausgelöst werden können.

Im Lieferumfang vom SchwabMarken Paria sind gleich mehrere Gummipads und auch Teller enthalten. Damit kannst Du dich ideal sowohl auf Asphaltstraßen als auch auf schlammige, weiche Untergründe anpassen.

Mit diesem Stock sind Einsteiger gut beraten. Du gibst nicht zu viel Geld aus und erhältst trotzdem einen schönen Funktionsumfang. Außerdem kannst Du diesen Stock mit anderen Personen teilen, da er höhenverstellbar ist. Viele Kunden berichten jedoch, dass der Verstellmechanismus manchmal fehlerhaft sein kann. Hier ist der Anbieter aber bemüht, Abhilfe zu schaffen. Diesem Kritikpunkt stehen aber die vielen anderen Vorteile gegenüber.

Dieser Stock hat beinahe 150 Bewertungen bei Amazon. 76% Der Kunden geben 4 oder mehr Sterne. 16% der Kunden geben 2 oder weniger Sterne.

Darauf solltest Du beim Kauf achten

Es gibt einige Faktoren, auf die Du beim Kauf achten solltest:

Aus welchem Material ist der Schaft?

Wahrscheinlich die wichtigste Frage, denn aus dem Material leiten sich das Gewicht und die Widerstandsfähigkeit ab. Schließlich muss es dieser großen und dauerhaften Belastungen standhalten.
Die allermeisten Nordic Walking Stöcke sind entweder aus Aluminium oder einem Carbon-/Glasfasergemisch.
Letzteres ist nicht nur sehr widerstandsfähig sondern auch sehr leicht. Auch wenn sich das im Preis bemerkbar macht, sind Carbonstöcke in Sachen Langlebigkeit das Mittel der Wahl.
Für Personen, die ein hohes Körpergewicht haben, ist Carbon grundsätzlich besser geeignet, als Aluminium.

Kann man die Spitze austauschen?

Bei besseren Nordic Walking Stöcken kannst Du eine andere Spitze aufsetzen. Meistens sind hier auch mehrere Spitzen mitgeliefert. So lässt sich der Stock für verschiedene Untergründe anpassen.

Sind Gummipads enthalten?

Diese sind besonders für das Gehen auf dem Asphalt geeignet.

Aus welchem Material sind die Spitzen?

Spitzen aus Aluminium sind weicher und nutzen sich schneller ab als beispielsweise Stahlspitzen.

Handelt es sich um einen Fixlängenstock oder einen Teleskopstock?

Beide Stöcke haben ihre Existenzberechtigung und spezielle Vor- und Nachteile. Ein Fixlängenstock ist grundsätzlich robuster und langlebiger, da er keinen Verstellmechanismus hat. Außerdem ist er leichter. Nachteil ist aber, dass dieser Stock speziell auf die Körpergröße des Anwenders passen muss. Bei manchen Körpergrößen ist es sehr schwer, einen passenden Stock zu finden. Teleskopstöcke wiederum sind zwar etwas schwerer und der Mechanismus kann irgendwann ausleiern oder ganz kaputt gehen. Dafür sind sie besonders einfach zu verstauen und können somit gut überall mit hingenommen werden. Außerdem können unterschiedliche Personen sich ein Paar Nordic Walking Stöcke teilen, da sie genau auf die Körpergröße anpassbar sind.

Aus welchem Material sind die Griffe?

Es gibt Griffe aus Kunststoff, Kork und Korkimitaten. Kork ist hier die beste Wahl, da es als natürliches Material ziemlich weich ist ergibt sich daraus ein besonderer Griffkomfort. Zusätzlich saugt das Kork den Schweiß gut auf. Korkimitate sind zwar weniger komfortabel, halten dafür aber länger und lassen sich leichter reinigen.

Lassen sich die Schlaufen leicht lösen?

Für besten Halt haben Nordic Walking Stöcke Griffschlaufen für die Hände. Manchmal brauchst Du die Stöcke gerade nicht. Dann ist es besonders schön, wenn Du die Schlaufen aus dem Griff lösen kannst und so die Hände frei hast. All das ohne die Schlaufen dafür extra auszuziehen. Viele Anbieter haben dafür ein eigenes System.

Wenn Du für all die oberen Fragen eine Antwort hast oder zumindest weißt, worauf Du beim Kauf wert legst, bist Du schnell ein ganzes Stück weiter.

Was sind Nordic Walking Stöcke? / Was zeichnet sie aus? / Wie funktionieren sie?

Nordic Walking ist eine Trendsportart mit immer weiter steigender Beliebtheit. Sie funktionieren, indem sie nicht nur deine Körperhaltung korrigieren – quasi begradigen – sondern auch deine Unterkörpermuskulatur entlasten. Stattdessen verwendest Du Arme und Oberkörper zusätzlich, um dich fortzubewegen. So kommt eine Bewegung aus dem ganzen Körper zustande. Das funktioniert am besten mit geraden Armen. Viele Anfänger beugen die Arme zu beginn, was oft den positiven Effekt reduziert.
Du kannst Nordic Walking Stöcke in jedem erdenklichen Gelände verwenden. Ob Du nun im flachen Land lebst oder in einer Bergregion lange Wanderungen unternimmst, die Stöcke können dich dabei immer begleiten und entlasten.
Nach einigen Wochen Training wirst auch Du schnell feststellen, dass sich der ganze Körper, die Haltung und die Ausdauer besser anfühlen werden. Wusstest Du, dass beim Nordic Walking ungefähr 90 Prozent der Körpermuskulatur beansprucht und trainiert werden?

Eine weitere schöne Eigenschaft ist, dass man mit jedem Fitnesslevel einsteigen kann. Du brauchst keine Vorerfahrungen.

Stockarten

Grundsätzlich gibt es zwei verschiedene Arten von Nordic Walking Stöcken, deren Eigenschaften sich stark auf die Einsatzbereiche und die Nutzungsmöglichkeiten auswirken. Die einen sind die so genannten Fixlängenstöcke. Die anderen sind die Teleskopstöcke.

Fixlängenstöcke sind Nordic Walking Stöcke, bei denen der Schaft aus einem einzigen Stück besteht. Die Länge ist also fix und nicht verstellbar. Ihre Vorteile sind, dass sie besonders leicht sein können. Und da sie keinen Verstellmechanismus haben, sind sie besonders robust und haben eine längere Lebensdauer. Der Nachteil ist, dass sie sich nicht so gut verstauen lassen und immer in voller Länge transportiert werden müssen. Das macht es schwerer, sie auf Reisen mitzunehmen.

Teleskopstöcke wiederum haben meistens zwei Verschlüsse, die ein Verstellen ermöglichen. Aufrund dieser Mechanismen sind sie dann etwas schwerer. Ihre Vorteile sind auch zahlreich: Durch die Verstellbarkeit können sie von verschiedenen Personen genutzt werden. Außerdem lassen sie sich auf einen Bruchteil der ursprünglichen Größe verkürzt werden und passen damit in jede Reisetasche.

Wegen des Verstellmechanismus sind die Teleskopstöcke allerdings nicht so langlebig. Der Mechanismus kann mit den Jahren ausleiern und dann halten sie nicht mehr so fest wie noch zu Anfang.

Wissenswert

Die Geschichte des Nordic Walking ist spannend. Allein schon deshalb, weil sie recht kurz ist. Auch wenn Menschen im hohen Norden bereits seit Jahrtausenden Stöcke zur Hilfe nehmen, um sich im tiefen Schnee fortzubewegen, ist die Sportart wie wir sie heute kennen, erst seit den 1990igern – also knapp 30 Jahre – definiert. Das haben wir Mauri Repo, einem finnischen Sportler zu verdanken.
Seit 1997 werden die ersten Nordic Walking Stöcke von der Firma Exel produziert.
Seit Anfang dieses Jahrtausends gibt es auch in Deutschland Nordic Walking Stöcke zu erwerben und schnell erfreuten sich diese einer immer größeren Beliebtheit im Land.
War der Sport erst nur als therapeutische Bewegungsform für alte Leute verschrien, gibt es heute immer mehr Personen aus allen Altersstufen, die sich am Nordic Walking erfreuen.

FAQ

Diese Frage stellen sich viele Leute, da es dafür schlicht keine 100%ig sichere Berechnungsformel gibt. Die Faustformeln reichen von „Körpergröße in Zentimetern mal 0,66“ bis „Körpergröße in Zentimetern mal 0,72“
Dass so eine Formel nicht immer stimmen kann, liegt in der Bauart des Menschen: Nicht jeder hat ein vollständig proportionales Längenverhältnis zwischen Armen, Oberkörper und Beinen. So kommt es, dass zwei eigentlich genau gleich große Menschen unterschiedlich lange Stöcke brauchen.

Am einfachsten kannst Du einen Mittelwert erreichen, indem Du den Stock vor dir hinstellst. Wenn die Griffschlaufe in etwa auf der Höhe deines Bauchnabels ist, hast Du eine gute Größe gefunden.

Wenn Du es noch genauer abchecken willst oder den Stock nicht vor dir in der Hand halten kannst, ist hier eine Tabelle. Da die Fixlängenstöcke 5-Zentimeterschritten verkauft werden, gibt es immer mehrere Körpergrößen, die mit einem Stock abgedeckt werden:

• Körpergröße 151 – 158 cm – Stocklänge 105 cm
• Körpergröße 159 – 165 cm – Stocklänge 110 cm
• Körpergröße 166 – 172 cm – Stocklänge 115 cm
• Körpergröße 173 – 180 cm – Stocklänge 120 cm
• Körpergröße ab 181 cm – Stocklänge 125 cm

Wenn Du bergauf unterwegs bist, dürfen die Stöcke ruhig etwas kürzer sein. Bergab eignet sich ein etwas längerer Stock. Hier ist es ideal, wenn Du Teleskopstöcke besitzt und die Länge dem Anforderungsbereich anpasst.

Anfängertraining ist eine wichtige Sache. Denn beim Nordic Walking kommt es ganz besonders auf die Technik an. Am einfachsten ist es, wenn Du dir vorstellst, wie sich Vierbeiner bewegen: Im so genannten Kreuzgang. Das heißt, Du setzt den rechten Fuß gleichzeitig mit dem linken Stock und umgekehrt. Nach dem ersten Schritt muss dann die linke Ferse gleichzeitig mit dem rechten Stock au den Boden treffen. Weitere Tipps aus der so genannten ALFA-Technik für Anfänger:

Aufrechter Gang

Langer Arm

Flacher Stock

Angepasste Schrittlänge

Besonders der aufrechte Gang ist zu Beginn wichtig. Viele Anfänger neigen nämlich dazu, sich zu sehr vorzubeugen. Das führt dazu, dass man seine Muskeln falsch- und überbeansprucht. Das Becken entgegen der Schulter zu bewegen kann sich zu Beginn ungewohnt und nicht richtig anfühlen. Mit der Zeit gewöhnt man sich aber dran.
Wichtig ist es, dass Du den Arm lang, also ausgestreckt lässt. Nur so kannst Du die Hebelwirkung optimal ausnutzen.
Der Winkel, mit dem die Stöcke dann den Boden berühren, ist idealerweise 60 Grad. Wenn Du den Arm ausgestreckt lässt, sollte sich das jedoch von selbst ergeben.

Kurz gefasst sieht die optimale Haltung für das Nordic Walking so aus:

• Gerader Rücken, Oberkörper leicht nach vorn gebeugt
• Große, ausladende Bewegungen
• Hände öffnen, wenn der Stock hinter dem Körper ist
• Füße über die Ferse abrollen
• Arm ausgestreckt lassen
• Körperspannung aufrechterhalten, besonders im Bauch


Achte darauf, dass Du dir zu Beginn nicht zu viel abverlangst. Es ist völlig ok, wenn die erste Einheit nach einer kurzen Aufwärmphase lediglich 15 bis 20 Minuten dauert. Wenn Du ganz neu im Sport bist, muss sich der Körper erstmal an die Belastung gewöhnen. Wenn Du nach ein oder zwei Tagen Schmerzen an ungewohnten Stellen hast, ist das vermutlich Dein erster Muskelkater vom Nordic Walking! Schließlich werden beinahe 90% deiner Muskeln bei diesem Sport beansprucht.

Nach zwei bis drei Tagen kannst Du mit der nächsten Einheit starten. Nach ein Paar Wochen und Trainingseinheiten kannst Du die Trainingszeit exklusive

Die Frage ist schnell beantwortet. Die Preisspanne von Nordic Walking Stöcken beginnt bei 20 Euro und endet bei über 100 Euro. Die teuersten sind natürlich nie automatisch die besten, wie auch unser Test zeigt. Doch die Marke LEKI sticht mit ihren hochpreisigeren Modellen schon deutlich hervor.
Du kannst also 20 Euro für einen günstigen Stock ausgeben oder über 100 Euro, wenn Du gleich mehrfach die Woche trainierst.
Als Einsteiger solltest Du aber schon 40 oder mehr Euro ausgeben. In dieser Preisklasse tummeln sich bereits viele Stöcke, die nach unseren Testkriterien ausreichen.

Am besten trägst Du Kleidung, die atmungsaktiv ist und dich im Sommer kühlt und im Winter dafür sorgt, dass Du nicht auskühlst. Am bewährtesten ist bei Sportlern aller Stilrichtungen das so genannte Zwiebelprinzip. Du fängst mit einer unteren Schicht aus atmungsaktiver Unterwäsche an. Schau beim Sportausstatter nach Sportunterwäsche. Im Winter kannst Du hier auch Thermounterwäsche verwenden. Sie verhindert einen gefährlichen Wärmeverlust. Für die mittlere Schicht eignet sich dann ein Stoff aus synthetischer Mikrofaser oder Fleece. Als oberste Schicht kannst Du eine atmungsaktive Jacke tragen, die dich auch vor Regen schützt. Hier ist ein Beispiel die so genannte Softshell.
Vermeide bei allen Schichten Baumwolle. Sie ist nicht atmungsaktiv und saugt sich mit Schweiß voll.
Zur kalten Jahreszeit solltest Du auf jeden Fall noch eine Mütze und eventuell Handschuhe tragen, um dich nicht zu erkälten. Hier noch mal die Schichten kurz und knapp:

– Untere Schicht aus Sportunterwäsche (im Winter Thermounterwäsche)
– Mittlere Schicht aus Synthetik, Fleece oder Mikrofaser
– Obere Schicht aus Softshell

Wenn Du etwas mehr investieren möchtest, dann kaufst Du für die untere Schicht Kleidung aus Merino-Wolle. Diese Wolle ist antibakteriell und saugt sich nicht mit Schweiß voll. Du bleibst lange frisch und hast ein sehr angenehmes Tragegefühl.

Es gibt Hersteller, die extrem leichte Stöcke produzieren. Die kosten aber auch entsprechend viel. Am einfachsten ist es, wenn Du darauf achtest, dass die Nordic Walking Stöcke nicht mehr als 300 Gramm wiegen. So schonst Du die Gelenke am besten.

Es gibt einige Erkrankungen und Zustände, bei denen Du entweder lieber auf das Nordic Walking verzichtest oder – besser noch – vorher Rücksprache mit einem Arzt hältst. Wenn Du beispielsweise schwere Herz-Kreislauferkrankungen hast oder an Übergewicht leidest, solltest Du vor dem ersten Training einen Arzt aufsuchen.

Auch wenn Du eine Grippe oder eine starke Erkältung hast, solltest Du dich lieber erst auskurieren, bevor Du die Nordic Walking Stöcke wieder in die Hand nimmst.

Durchschnittlich verbrennst Du zwischen 350 und 600 Kcal mit einer Stunde Nordic Walking. Das kommt ganz auf deine Größe, dein Gewicht und dein Alter an.

Im Video: Die richtige Lauftechnik

Wir haben hier ein Video gefunden, das Dir genau zeigt, wie Du am besten mit Nordic Walking Stöcken laufen lernst.

Welche Hersteller für Nordic Walking Stöcke gibt es?

Hier folgt ein Auszug der bekanntesten Hersteller von Nordic Walking Stöcken und ihrer Kerneigenschaften am Markt.

LEKI

LEKI gilt als einer der Wegbereiter für das Nordic Walking in Deutschland. Eigentlich wurde die Firma 1948 als Drechslerei gegründet und stellte vornehmlich Griffe und weiteres Zubehör für Skier her. Seit einigen Jahren liegt der Fokus aber auf Nordic Walking und Trekkingstöcken.

Das Unternehmen sitzt in Baden-Württemberg und gilt als unangefochtener Marktführer in Deutschland für hochwertige Nordic Walking Stöcke. Das Sortiment lässt dabei keine Wünsche übrig. Neben günstigen Einsteigermodellen finden sich bei Leki Nordic Walking Stöcke für alle erdenklichen Extreme.
So wiegt der leichteste Nordic Walking Stock von Leki gerade einmal 260 Gramm. Welcher?
Das absolut hochwertigste Modell aus dem Hause Leki ist der Leki Smart Carbon. Sein Schaft besteht vollständig aus Carbon und er ist sehr hochwertig verarbeitet. Dank dieser Tatsache absorbiert der Stock Vibrationen und Erschütterungen deutlich besser als andere Stöcke. Außerdem bist Du damit deutlich leiser unterwegs als mit anderen Stöcken.

Weitere Vorteile als LEKI-Kunde:

– Lebenslange Garantie auf alle Modelle
– Alle Modelle sind TÜV-zertifiziert
– Garantierte 10 jährige Verfügbarkeit von Ersatzteilen

Für schmale Geldbeutel: Precorn

Bei diesem Hersteller bekommst Du bereits für weniger als 20 Euro einen Nordic Walking Stock. Und trotz dieses Preises kannst Du auf leichte Aluminiumschäfte und angenehm geformte Handgriffe zählen. Neben Nordic Walking Stöcken verkauft Precorn auch andere Sportgeräte.

Attrack – der Techniker unter den Herstellern

Der Name deutet es schon an. Bei Attrack haben die Nordic Walking Stöcke Hightech verbaut, um Dich bei deinen Touren zu tracken. Durch einen GPS-Sensor kannst Du dich selbst orten und über die mitgelieferte App wichtige Daten für dein Trainingsverhalten- und Level ermitteln. Das wirkt sich allerdings auch auf das Gewicht aus. Die Nordic Walking Stöcke von Attrack sind ein wenig schwerer als der Durchschnitt. Bis zu 350 Gramm kann ein Stock wiegen.

Aus der Heimat des Nordic Walking: Exel

Exel ist eine finnische Firma. Sie stammt daher aus der Region, in der Nordic Walking quasi erfunden wurde. Genau so hat sich Exel auf Nordic Walking Stöcke spezialisiert. Die erfahrenen Finnen schneiden regelmäßig sehr gut bei Tests ab und werden auch desöfteren Testsieger. Qualitativ können sie sich durchaus mit Leki messen.

Die Leichtgewichte: BB Sport

Wenn Du einen Nordic Walking Stock mit einem unschlagbar leichten Gewicht suchst, bist Du bei BB Sport genau richtig. Die leichtesten Stöcke hier wiegen nur 138 Gramm. Sie sind höhenverstellbar und liegen sehr gut in der Hand. Der ideale Begleiter für Reisende, die auf ihre Stöcke nicht verzichten wollen, dabei aber trotzdem Platz und Gewicht sparen möchten.

Ein weiterer Leistungsträger: Swix

Auch hierbei handelt es sich um einen Hersteller Norwegen. Auch hier kannst Du auf hochwertige Nordic Walking Stöcke zählen, die regelmäßig weit oben in Produkttests erscheinen. Hier kannst Du ähnliche Extras wie bei Leki erwarten: Es gibt eine schnell aus dem Griff lösbare Schlaufe für die Hände und auch hier kannst Du schnell zwischen Gummi- und Metallspitze wechseln, wenn Du willst. Außerdem sind bei vielen Modellen von Swix auch die Griffe aus Naturkork. Ideal für Schweißaufnahme und Tragekomfort.

Black Diamond – hohe Preise für hohes Können

Preislich aber auch qualitativ in der Spitzenklasse spielt der Hersteller Black Diamond mit. Die Stöcke kosten hier in der Regel mindestens 100 Euro. Dafür lohnt es sich aber auch. Die Modelle von Black Diamond warten mit einer sehr hohen Qualität auf. Wenn Du Gefallen am Nordic Walking gefunden hast und noch lange laufen wirst, dann kannst Du hier eine Investition fürs Leben tätigen.

Hudora, der Kronprinz

Eine preiswerte aber hochwertige Alternative zum Marktführer kann der Hersteller Hudora sein. Die Nordic Walking Stöcke aus diesem Hause bestehen aus einem anderen Material als die meisten, nämlich Wolframcarbid. Die Schäfte aus diesem Stoff sind sehr robust und trotzdem leicht.

Manche Nordic Walking Stöcke von Hudora erhältst Du schon ab 20 Euro.

Eine weitere Besonderheit: Die Handgriffe wurden von Orthopäden entwickelt und liegen besonders gut in der Hand. Die Firma feiert dieses Jahr hundertjähriges Jubiläum. Das deutsche Unternehmen mit ungefähr 60 Mitarbeitern hat sich allgemein auf Sportgeräte spezialisiert.

Trekkingstöcke Testüberblick

Material und Verarbeitung: Auf Grund seines Einsatzes ist der Trekkingstock unterschiedlichen Belastungen ausgesetzt. Deswegen ist es wichtig, dass dieser robust und widerstandsfähig ist. Jedoch darf das Hilfsmittel nicht zu schwer werden, denn unnötige Ballast ist beim Trekking zu vermeiden. Zum einen weil der Sinn des Stockes in der Entlastung liegt, und zum anderen weil man ohne hin Ballast (Rucksack, Schlafsack etc.) mit sich trägt. Aus diesem Grund greift man auf Carbon, oder Aluminium zurück. Diese Stoffe sind leicht, aber dennoch robust.

Griffe des Trekkingstockes: Damit der Stock angenehm und fest in der Hand liegt, sollte der Griff ergonomisch aufgebaut sein. Obendrein sollte der Griff mit schweißabsorbierenden Materialien, wie Kork oder Kunststoffschaum, ausgestattet sein. Die Handschlaufe sollte größenregulierbar und bequem sein. Bei den Handschlaufen findet man sowohl handschuhartige Modelle, als auch bloße Schlaufen. Die handschuhartigen Schlaufen ermöglichen einen festen Halt. Allerdings ist hier auch die Gefahr größer, dass man sich bei einem Sturz das Handgelenk verletzt. Das ist bei den Schlaufen, wie man sie von Ski-Stöcken kennt, anders.

Stabilität und Dämpfung: Bei Trekkingstöcken ist eine hohe Stabilität unabdingbar. Das Brechen oder Verbiegen kann zu Stürzen führen. Auch ein Trekking Stock sollte keine, oder nur mäßig, Vibrationen weiterleiten. Trekking Stöcke mit Dämpfungssystem empfehlen sich eigentlich nur für steiniges Gelände. Wald- oder Wiesenboden wirkt absorbierend, weswegen hier ein Anti-Schock-System unnötig wäre.

Nordic Walking Stöcke Test

Leki Carbonlite

Leki Carbonlite
  • Gewicht: ca. 200g
  • Stockmaterial: Karbon
  • Griffmaterial: Thermokunststoff mit Handschlaufe
  • Spitze: Hartmetall Flex
  • Pad-Aufsatz: Schneeteller
Unser Fazit:
5/5

Der Leki Carbonlite ist ein Wanderstock, der höchsten Ansprüchen gerecht wird. Wie bei Leki- Produkten üblich, besteht der Schaft aus Karbon und garantiert so trotz seines geringen Gewichts von ca. 200g hohe Stabilität und Langlebigkeit. Das ist gerade bei Trekking-Touren sehr wichtig, da der Stock diversen Anforderungen gerecht werde muss. Er ist in seiner Länge zwischen 63cm und 135cm stufenlos verstellbar und hält, dank des patentierten SuperLock Feststellsystems, auch bei hohen Belastungen von bis zu 140kg stand. Die langlebige Hartmetall- Flexspitze sorgt in den unterschiedlichen Geländearten für den nötigen Halt und ist mit einem fixen Schneeteller versehen Der ergonomisch geformte Griff besteht aus Thermokunststoff, welcher auch bei schweißnassen Händen einen festen Halt gewährleistet. Des Weiteren ist der Griff mit einer ultraleichten Handschlaufe ausgestattet. Diese kann einfach reguliert werden. Somit bietet der Stock einen ausgezeichneten Tragekomfort, der auch bei ausgedehnten Trekkingtouren bestehen bleibt. Allerdings kann die Handschlaufe nicht abgenommen werden. Ein besonderes Zubehör ist der mitgelieferte Aergon Photoadapter, welcher die Montage einer kleinen Kamera, beispielsweise einer GoPro auf dem Griff erlaubt. Wie nützlich dies tatsächlich ist, wird von individuellen Bedürfnissen abhängen. Allerdings wäre es wohl sinnvoller gewesen, einen Aufsatz für Hartböden im Lieferumfang zu inkludieren. Dies ist hier leider nicht der Fall, was bei dem Anschaffungspreis doch recht schade ist.

Unterm Strich bietet der Carbonlite, wie bei Leki üblich, höchsten Komfort und hervorragende Verarbeitung. Auch die nötige Stabilität ist bei diesem Trekkingstock, trotz leichtem Gewicht gegeben. Dafür sorgt das Material Karbon, welches äußerst robust und leicht ist. Der inkludierte Photoadapter kann praktisch sein, wäre aber besser noch durch einen Pad- Aufsatz ergänzt worden. Nichts desto trotz ist der Carbonlite von Leki ein äußerst empfehlenswerter Begleiter für ausgiebige Trekking-Touren in unterschiedlichstem Gelände.

Leki Traveller Carbon

Leki Traveller Cabon
  • Gewicht: ca. 340g
  • Stockmaterial: hochmodulares Karbon (100%)
  • Griffmaterial: Kunststoff mit Korkeinlage
  • Spitze: Gummi-gedämpfte Hartmetallspitze
  • Pad-Aufsatz: Power Grid Pad
Unser Fazit:
4.7/5

Im Gegensatz zu Nordic Walking Stöcken müssen Wanderstöcke einer wesentlich höheren Belastung standhalten, da sie in erster Linie als Stütze dienen. Der Leki Traveller Carbon besteht aus hochmodularem Karbon (100%) mit zweifach längs- und quer geflochtenen Fasern und bietet dadurch höchste Stabilität und Belastbarkeit. Jedoch ist der Leki Traveller Carbon trotz des Karbon-Materials recht schwer. Dies hat sowohl Nach- als auch Vorteile. So ist der Trekkingstock zwar etwas schwerer in der Hand, und beim Transport, kann dafür aber auch mit einer sehr hohen Stabilität und Widerstandsfähigkeit punkten. Durch zwei Feststelleinrichtungen lässt sich der Stock, je nach Bedarf, auf eine Länge zwischen 62cm und 130cm einstellen. Dadurch kann er einerseits individuell angepasst, andererseits aber auch platzsparend transportiert werden. Der Griff des Leki Traveller Carbon besteht aus Kunststoff, mit einer Korkeinlage an der Front. Dadurch, und in Verbindung mit seiner angenehmen Form, bietet er auch bei schwitzenden Händen einen guten Halt. Als zusätzliche Stütze dient die ergänzende Handschlaufe, die mittels Klettverschluss an die jeweilige Handgröße angepasst werden kann. Diese besteht aus Mash- Material und kann per Knopfdruck ausgeklinkt werden. Das ist besonders praktisch bei Öfteren Pausen, da so das Ab- und Anlegen was besonders schnell geht. Die Feststelleinrichtungen zur Größenverstellung machen einen langlebigen Eindruck und funktionieren zuverlässig und komfortabel. Die Spitze des Leki Traveller Carbon besteht aus Gummi, mit einem Hartmetallspike. Dadurch wird fester Halt, sowie optimale Dämpfung auf nahezu allen Untergründen gewährt. Wer im Winter unterwegs ist, muss sich allerdings zusätzliche Schneeteller kaufen, da diese nicht im Lieferumfang enthalten sind.

Wer 140€ in einen Wanderstock investiert, kann höchste Qualität erwarten – und wird vom Leki Traveller Carbon nicht enttäuscht. Hochwertige Materialien und ein sehr hoher Komfort ermöglichen ein angenehmes Wandererlebnis und die nötige Sicherheit. Der Stock ist robust, leicht zu verstauen und bietet einen hohen Komfort. Gerade wer öfters auf den Stock zurückgreift, ist mit dem Traveller Carbon von Leki gut bedient. Hier ist der Preis durchaus gerechtfertigt und der Stock sein Geld wert.

Star Rover

Star Rover
  • Gewicht: ca. 290g
  • Stockmaterial: Aluminium
  • Griffmaterial: Kunststoff
  • Spitze: Hartmetall mit Aufsätzen
  • Pad-Aufsatz: Gummipad und Schneeteller
Unser Fazit:
4/5

Die Trekking- und Wanderstöcke von Star Rover machen schon auf den ersten Blick einen recht passablen Eindruck. Die Materialien sind sauber verarbeitet und auch die verwendeten Materialien machen einen hochwertigen Eindruck. Die schwarzen Stöcke bestehen im Schaft-Bereich aus Aluminium. Somit sind diese zwar etwas schwerer als Karbon-Modelle, aber dennoch angenehm beim Tragen. Die Teleskopstöcke sind äußerst stabil und machen einen robusten Eindruck. Das ist gerade bei hügeligem und felsigem Gelände wichtig. Der Griff ist ergonomisch geformt und besteht aus Kunststoff. Dieser erweckte zwar Angangs etwas Skepsis, konnte dann aber durch eine gute Anpassung an die Hand überzeugen. Somit ermöglichte dieser einen angenehmen Tragekomfort. Selbst bei verschwitzten Händen, bleibt der Griff gut in der Hand liegen ohne zu rutschen. Die Handschlaufe ist zwar nicht abnehmbar, aber größenverstellbar. Die Feststellvorrichtungen wirken erstaunlich langlebig. Der Star Rover ist in seiner Länge zwischen 67cm und 135cm stufenlos verstellbar und kann damit problemlos auch von größeren Personen verwendet werden. Mit einem Gewicht von ungefähren 290 Gramm lässt er sich sowohl an den Händen, als auch in verstautem Format, einfach und unkompliziert mitführen. Die Spitze aus Hartmetall kann mit den mitgelieferten Aufsätzen für Hartböden und Schnee erweitert werden und hält recht sicher. In der Gummibasis der Spitze versteckt sich ein überraschend gutes Federsystem zur Absorbierung von Erschütterungen. Somit kann der Stock auch wunderbar in felsigem Gelände zum Einsatz kommen. Im Lieferumfang ist auch eine Tragetasche enthalten, mit der die Stöcke einfach und platzsparend transportiert werden können.

Der Star Rover kann sowohl optisch als auch beim näheren Begutachten überzeugen. Die Materialien sind sauber verarbeitet, das Modell weißt ein geringes Gewicht auf und auch das Zubehör ist klar durchdacht. Des Weiteren bietet der Star Rover eine solide Stabilität und eine gute Federwirkung. Dadurch ist das Modell auch gut in felsigem Gelände einzusetzen. Alles in Allem kann der Star Rover allen Anforderungen, die bei einem Trekking-Abenteuer gegeben sind, erfüllen.

Hudora Wanderstock

Hudora Wanderstock
  • Gewicht: ca. 320g
  • Stockmaterial: Aluminium
  • Griffmaterial: Kunststoff mit Gummilamellen
  • Spitze: Wolframcarbid
  • Pad-Aufsatz: Asphaltpad und Schneeteller
Unser Fazit:
3.5/5

Mit einem Kaufpreis von knapp 20,00 € gehört der Hudora zweifellos zu den günstigsten Vertretern seiner Klasse. Er verfügt über einen Aluminiumschaft, der in seiner Länge zwischen 71cm und 145cm stufenlos verstellbar ist. Damit ist er auch für sehr große Personen bestens geeignet. Allerdings wirkt die Feststellvorrichtung nicht extrem robust, weswegen einer zu hohen Belastung nicht standhalten kann. Dadurch eignet sich dieser Teleskop-Trekkingstock eher für zierliche Personen oder Wanderer mit leichtem Gepäck. Die Spitze hingegen besteht aus besonders verschleißfreiem Wolframcarbid und ist mit einer Dämpfung ausgestattet, die bei Bedarf auch deaktiviert werden kann. Diese Dämpfungsfunktion bietet allerdings sehr gute Dienste und konnte in unserem Test gut punkten. Im Lieferumfang enthalten sind Gummiaufsätze für Asphaltböden, sowie Schneeteller. Das sorgt dafür, dass der Hudora Trekking-Stock in nahezu jedem Gelände zum Einsatz kommen kann. Der ergonomisch geformte Griff des Hudora besteht aus Kunststoff und ist mit Gummilamellen ausgestattet, die zwar nicht unbequem sind, aber nicht an den Komfort von Kork heranreichen können. Allerdings verhindern diese ein herausgleiten aus den Händen. Was wiederum der Funktionalität entgegenkommt. Des Weiteren verfügt der Griff über verstellbare Handschlaufen, welche allerdings nicht abgenommen werden können. Darüber hinaus gestaltet sich die Anpassungsfähigkeit der Schlaufen als eher beschränkt. Bei großen, aber auch sehr kleinen Händen ist die Passgenauigkeit nicht gewährleistet.

Sofern man das Wandern nur im gemäßigten Rahmen betreibt und maximal um die 80kg wiegt, hat man mit dem Hudora Wanderstock ein echtes Schnäppchen vor sich. Berücksichtigt man den günstigen Preis kann man mit der Leistung dieses Trekking-Stocks durchaus zufrieden sein. Jedoch muss man hierbei bedenken, dass man gewisse Abschnitte machen muss. Deswegen ist der Hudora für regelmäßige Trekking-Touren eher weniger geeignet. Für gelegentliche Ausflüge dafür völlig ausreichen.

 

Ultrasport Multifunktionsstock

Ultrasport
  • Gewicht:
  • Stockmaterial:
  • Griffmaterial:
  • Spitze:
  • Pad-Aufsatz:
Unser Fazit:
3.2/5

Der Ultrasport wird als Multifunktionsstock beworben, was von vornherein auf einige Kompromisse, sowohl bei der Verarbeitung, als auch hinsichtlich der Form und Ausstattung schließen lässt. Der Schaft besteht aus Aluminium und bietet mit seinem Gewicht von ca. 310g ausreichende Stabilität und Belastbarkeit. Auf einer Länge zwischen 71cm und 145cm ist er frei größenverstellbar und kann dadurch an den jeweiligen Verwendungszweck angepasst werden. Die Verarbeitung der Feststellvorrichtungen wirkt allerdings nicht sehr hochwertig, wie in dieser Preisklasse auch nicht anders zu erwarten. Dies kann, bei häufigem Verstellen schnell zu Verschleißerscheinungen führen. Der Griff besteht aus ergonomisch geformtem Kunststoff und ist eindeutig auf die Verwendung als Schistock ausgelegt. Ohne Handschuhe hält sich der Tragekomfort daher in Grenzen. Ebenso kompromissbehaftet fällt die Handschlaufe aus, die leider nicht abgenommen werden kann und lediglich mit Schihandschuhen ausreichenden Halt bietet. Die Dämpfung des Stocks kann händisch verstellt werden, außerdem sind im Lieferumfang Asphaltpads, sowie zwei verschiedene Schneeteller enthalten, die – je nach Verwendungszweck – auf die Aluminiumspitze aufgesteckt werden können. Allerdings fällt die Verarbeitung hier eher dürftig aus, sodass sich die Aufsätze leicht lösen können.
Allerdings muss man hierbei auch den Kaufpreis beachten. Für diesen ist der Ultrasport ein Schnäppchen, sodass über die kleineren Mängel, die dem Kompromisscharakter des Stocks geschuldet sind, aber ohne weiteres hinweggesehen werden kann.

Wer als Gelegenheitssportler nicht zu viel Geld ausgeben möchte und im Urlaub sowohl gerne wandert, als auch Ski fährt, wird mit dem Ultrasport Multifunktionsstock durchaus zufrieden sein. Die Materialen, aber auch die Verarbeitung, ist im preislichen Leistungsverhältnis durchaus akzeptabel. Allerdings sollte man bei häufigerer Nutzung auf ein anderes Produkt ausweichen und etwas mehr Geld ausgeben. Der Transport ist im zusammengesteckten Zustand etwas unvorteilhaft. Das hätte besser gelöst werden können. Für die sporadische Nutzung ist dieser Multifunktionsstock allerdings gut geeignet